Auf dem Weg zu mehr Umweltbewusstsein setzen wir uns mit Dingen auseinander, die wir inzwischen ganz anders oder auch überhaupt erst wahrnehmen. Soll ich mit meinem Konto umziehen? Wo finde ich Kosmetik, für deren Bestandteile keine Kinder arbeiten mussten? Gibt es nachhaltige Mobilfunkanbieter?
Für mich war eines dieser Themen die Kleidung, die ich trage. Ich habe schon immer gern Secondhand gekauft und baute das zunächst weiter aus. Dennoch waren das überwiegend Teile von Herstellern, die nun mal den Markt dominieren. Das störte mich zwar nicht groß, aber dennoch wollte ich auch gern fair hergestellte Kleidung tragen. Ich wollte das gute Gefühl von Naturmaterialien und das Wissen, dass Menschen mit diesen unter fairen Bedingungen gearbeitet haben. Gelegentlich leistete ich mir ein neues, faires Teil, aber das war eher selten und für die permanent und schnell wachsenden Kinder lohnt sich das meines Erachtens gar nicht.

Wollte ich also ein gebrauchtes, faires Kleidungsstück erstehen, so glich die Suche danach einer Odyssee durch Onlineshops, Apps und Anzeigen. Das,  was ich vermisste, war ein Shop, der ausschließlich faire, gebrauchte Mode anbietet und so beschloss ich schließlich selbst einen ins Leben zu rufen. Ein Shop, der dem grünen Gewissen und der Umwelt gleichermaßen guttut. Und ein Shop, der endlich mal ausführliche Maße in den Artikelbeschreibungen angibt.

Und wer ist nun, die Person hinter fairhands? Ich bin Isabel und arbeite eigentlich als freiberufliche Texterin. Die Liebe zur Natur und der Respekt ihr gegenüber begleiten mich schon lange und deswegen liegt mir dieser kleine Shop auch sehr am Herzen. Ein paar mehr persönliche Eindrücke bekommst du auf Instagram und in dem Interview mit fuento.de.